Die sexuell traumatisierte Gesellschaft und wie wir sie heilen können – Teil 2

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Eine sexuell traumatisierte Gesellschaft? Das geht doch nun wirklich ein bisschen zu weit! Das war eine gar nicht mal so seltene, noch harmlos formulierte, Reaktion auf den ersten Teil der Artikelserie.

Im zweiten Teil erfahrt ihr deshalb eine erweiterte Betrachtung der Thesen aus dem ersten Artikel sowie erste Lösungsansätze, die euch auf eurer Heilungsreise helfen, sofern ihr sie antreten wollt, weil das Thema in euch Resonanz erzeugt.

Es hat mit Teil zwei etwas länger gedauert. Ich wollte mir Zeit nehmen, ich innerlich und äußerlich mit der Kritik auseinanderzusetzen. Etwas für mich so offensichtlich im Raum stehendes scheint für viele nicht nur nicht offensichtlich, sondern sogar völlig absurd zu sein.

Woran liegt das?

Natürlich haben wir durch unterschiedliche Erfahrungen, Erziehung, Beschäftigungsfelder und Prägungen unterschiedliche „Brillen“, durch die wir die Welt sehen. Unterschiedliche Ansichten über das, was „offensichtlich“, „völlig logisch“ oder zumindest sehr sichtbar ist.

Ein Trauma, das wollten viele sich jedoch nicht „unterstellen“ lassen – dann wären sie ja „krank“, „therapiebedürftig“ und „labil“. So ist der Begriff Trauma und seine Folgen heute noch in vielen Köpfen gelabelt.

An ein sexuelles Trauma ohne Gewalteinwirkung, wie im Artikel beschrieben, wollten auch lange nicht alle glauben.

Grund genug, das Thema Trauma, insbesondere kollektives und vererbtes Trauma, noch einmal näher zu betrachten, bevor es an die Heilungsansätze geht.

Was bedeutet Kollektivtrauma oder vererbtes Trauma?

Im vorigen Artikel bin ich lediglich auf die Unterscheidung von Schocktrauma und Entwicklungstrauma eingegangen – in der Annahme, dass sich das kollektive Trauma unserer Gesellschaft von selbst offenbart, wenn ich deutlich mache, dass einer Traumatisierung kein Schockmoment vorausgegangen sein muss.

Auch die latenten Botschaften unserer Erziehungsberechtigten: „Sex und sexuelle Handlungen sind „böse“, „gefährlich“, „falsch“, „schamhaft“, „nicht mit der Religion vereinbar“, etc. führen in den meisten Kindern zu einer Verwirrung und einer negativen Haltung gegenüber sich selbst, dem eigenen Körper und der eigenen sexuellen Kraft.

Dabei muss noch nicht mal eine explizite „Abstrafung“ stattgefunden haben. Kinder sind sehr sensibel für die nonverbalen Botschaften der Erwachsenen. Ein strenger Blick anstelle eines Lächelns kann schon ausreichen, um die subtile Botschaft von „falsch“ in die offene Kinderseele zu pflanzen.

Um eine sexuell traumatisierte Gesellschaft zu sehen, muss diese Art der Erziehung aber noch lange nicht jedem selbst passiert sein!

Die sexuelle Traumatisierung der Gesellschaft ist in dem Teil zu Hause, den der Psychoanalytiker Karl Gustav Jung das „kollektive unbewusste in der Kollektivseele“ nennt.

Jede Familie, jede Religion, jede Tradition, jede Nation, kurz: jedes Kollektiv besitzt so eine Kollektivseele.

Wir sind die erste, wenn wir Glück haben vielleicht die zweite, Generation, in der, durch die sexuelle Revolution der 60er und 70er Jahre, ein freierer Umgang mit und eine umfassendere Aufklärung über die Sexualität stattfindet.

Wir sind also die erste Generation nach tausenden von Jahren, die den kollektiven Schatten ans Licht holt – noch lange nicht nur, aber sehr intensiv eben auch, im Thema Sexualität.

Alle vorausgegangenen Generationen seit mindestens 2000 Jahren haben mit sexuellen Repressionen und Strafen gelebt – vor allem Frauen.

Könnt ihr euch eine #metoo Bewegung unserer Groß- oder gar Urgroßmütter vorstellen?

Mal abgesehen von der Nichtverfügbarkeit eines Mediums wie dem Internet: NEIN! Unsere Großmütter, Urgroßmütter, ganz zu schweigen von unseren als Hexen verbrannten Ahninnen, haben in einer Gesellschaft gelebt, die Sexualität nur im Bereich der Ehe und der Reproduktion überhaupt zugelassen hat. Ihnen wurde einerseits ihre sexuelle Lust komplett abgesprochen. Aber wenn sich diese nicht existierende Lust dennoch in Form von Ehebruch, unehelichen Kindern oder vorehelichem Geschlechtsverkehr zeigte, so wurden sie verstoßen, beschämt, umgebracht, gefoltert und dergleichen mehr.

Ihr Leiden fand in der Stille statt. Ohne Solidarität anderer Frauen oder gar Männer, die den Schmerz ihrer eigenen unterdrückten Sexual- und damit Lebensenergie auf die Ausgestoßene projizieren konnten.

Häusliche Gewalt und Vergewaltigung in der Ehe standen dem hingegen nicht unter Strafe.

Und schauen wir in andere Teile der Welt, sieht es dort in unserer heutigen, modernen Zeit nicht viel anders aus!

Nicht nur uns Frauen macht diese jahrtausendelange Kulturgeschichte in unserer Entwicklung zu schaffen. Auch Männer wurden von diesen Frauen erzogen und ihr Schmerz und ihre Unterdrückung hat sich auch an sie weitervererbt. Darauf komme ich jedoch in einem späteren Artikel noch detaillierter zu sprechen.

Ist es unter diesen Gesichtspunkten wirklich überzogen, von einem sexuellen Kollektivtrauma zu sprechen?

Bedeutet das, unseren Kindern keine Grenzen mehr in Bezug auf ihr sexuelles Wesen zu setzen?

Natürlich nicht!

Natürlich sollten wir unseren Kindern die Verhaltensrichtlinien unserer Gesellschaft vermitteln und ihnen beibringen, welche Handlungen in welchem gesellschaftlichen Kontext okay sind und welche nicht!

Müssen wir, um dies zu tun, unsere Kinder jedoch beschämen, ausschimpfen, ängstigen, bedrohen, schockiert und ärgerlich auf ihre „Normvergehen“ reagieren?

Müssen wir ihnen ein Gefühl von: Das ist (und damit oft unreflektiert und unabsichtlich auch ein: DU BIST) „schlecht“, „falsch“, „unmöglich“, „unanständig“, „ungehörig“ oder gar „BÖSE“ vermitteln, um ihnen die gesellschaftlichen Normen zu lehren?

Ich glaube ganz klar: NEIN

Wie denn dann?

Ich glaube daran, dass wir unsere Kinder gleichzeitig in ihrem sexuellen Wesen bestärken und ihnen ein positives Gefühl zu ihrem eigenen Körper, seinen Funktionen und Freuden vermitteln können UND sie darüber aufklären, was gesellschaftlich akzeptiertes Verhalten in diesem Kontext bedeutet.

Einer meiner Tantralehrer pflegte dies wundervoll auf den Punkt zu bringen:

Sei stolz auf deine Erektion, aber belästige niemanden damit.

Natürlich brauchen unsere Kinder eine intensivere Auseinandersetzung und Ausdifferenzierung dieses Satzes – aber was sie auf gar keinen Fall brauchen, ist für ihre kindliche Unschuld beschimpft, bestraft und beschämt zu werden!

Dazu müssten wir als Eltern und Erzieher jedoch selbst ein positives Bild unserer Sexualität gegenüber unser eigen nennen. Wir können nur weitergeben, was wir selbst haben.

Dazu müssten wir uns mit unseren Kindern intensiver und differenzierter über diese Themen und ihre Fragen, Ängste und Verwirrungen auseinandersetzen, als es der Aufklärungsunterricht, die Bravo und mehr und mehr frei verfügbare Pornografie heute tun.

Dazu müssten unsere Kinder das Vertrauen in uns als Erwachsene haben, reif und kompetent mit diesen Themen umzugehen. Kinder merken sehr schnell, wenn Erwachsene sich mit gewissen Themen unwohl fühlen, was ihre Verwirrung mehr verstärkt als mindert.

Wir könnten die Chance nutzen, unseren Kindern einen selbstbewussteren, selbstbestimmteren und damit auch sichereren Umgang mit Sexualität vermitteln, der sie darin bestärkt, sich selbst wahrzunehmen und ihre Wünsche sowie ihre Grenzen klar zu spüren und auszudrücken.

Warum ist es so wichtig, unser sexuelles Kollektivtrauma aufzulösen und zu heilen?

Nun dürfte hoffentlich etwas klarer und verständlicher sein, was ich mit dem Satz „Wir sind alle sexuell traumatisiert“ meine und wir können einen Blick auf mögliche Lösungs- und Heilungsansätze werfen.

Hat uns die sexuelle Revolution befreit?

Die Früchte der sexuellen Revolution der 60er und 70er schmecken heute nur allzuoft bitter, denn sie hat die Unterdrückung nicht geheilt. Sie hat sie lediglich ins andere Extrem verschoben und der Sexualität damit nicht ihren heil(ig)en, ekstatischen, liebe- und freudvollen Platz in unserer Gesellschaft zurückgegeben, sondern sie in etwas profanes (lateinisch: profan – ungeheiligt, gemein, ruchlos) verwandelt.

Aus dem vormaligen Verbot wurde ein „Alles ist erlaubt“ und auch, wenn diese Entwicklung vielleicht nötig war, um einen ersten Befreiungsschlag gegen die vormalige Unterdrückung zu landen, so kann der aktuelle Stand nicht der Weisheit und der Entwicklung letzter Schluss sein.

So, wie ein losgelassenes Pendel zuerst ins andere Extrem schwingt, um sich dann langsam in einer gesunden Mitte einzupendeln, erleben wir gerade in der Werbung, Musikindustrie, Pornoindustrie und anderen Auswüchsen der Pop(p)kultur dieses ins andere Extrem ausschlagende Pendel.

Die sinnliche Revolution – eine sexuelle Revolution 2.0

Wir haben uns nun lange genug sexuell befreit. Was es nun, statt weiterer Auswüchse ins Extreme, braucht, ist die Rückbesinnung auf die Intimität im Einklang mit dieser befreiten Sexualität. Ist die Rückbesinnung auf die transformative Kraft der Liebe im Einklang mit einer bewussten, liebevoll und achtsam gelebten Sexualität. Ist die Rückbesinnung auf den heiligen Kern und das heilige Wesen der Sexualität als Kraftquelle und Spiegel der Vereinigung von männlichem und weiblichem Schöpfungspol.

Ich sage Rückbesinnung, weil es eine weltumspannende Kultur, die Sexualität als Teil einer gelebten, spirituellen, alltagstauglichen Praxis betrachtete, schon gab.

Auch dazu mehr in einem späteren Artikel.

Wo beginnen mit der Heilung der Gesellschaft und der Welt?

Am einzigen Ort, wo wir sinnvollerweise eine Veränderung beginnen und wirklich etwas bewirken können: Bei uns selbst.

So oft schauen wir in die äußere Welt und erhoffen uns von den Menschen um uns herum, von den Meinungsmachermedien, von den Führungspersönlichkeiten und der intellektuellen oder spirituellen Elite unseres Landes ein klares Signal. Einen klaren Aufruf, wie ihn vor kurzem die US Schauspielerin Alyssa Milano mit ihrer #metoo Kampagne ins öffentliche Bewusstsein gegeben hat.

Doch andere Menschen können uns unsere Freiheit weder nehmen noch geben. Nur wir selbst können das. Wir können auch niemand anderem die Freiheit geben – auch wenn wir uns das oft noch so sehr wünschen und ganz klar sehen, was XY anders machen müsste, damit es ihr oder ihm endlich besser geht.

Natürlich können und sollten wir füreinander da sein, einander Türen zeigen, durch die wir selbst erfolgreich gegangen sind oder neue, heilsamere Gedankengänge mit anderen teilen, die offen dafür sind. Sonst bräuchte ich hier ja auch nichts darüber zu schreiben.

Aber den Prozess des durch-die-Tür-gehens muss jeder in seinem eigenen Inneren und seinem eigenen Tempo vollziehen.

Wie beginnen?

1. Bewusstheit

An den meisten Anfängen meiner Artikel über konkrete Lösungsansätze steht das Wort Bewusstheit.

Ohne Bewusstheit und ein klares Sehen und Anerkennen unserer aktuellen inneren (Gefühls-)Lage und einer Bestandsaufnahme des Ist-Zustandes gestaltet es sich als schwierig, einen Weg hin zu unseren Wünschen und Sehnsüchten zu finden.

Nutze für das Aufspüren deiner sexuellen Schattenanteile eine entspannte und meditative Haltung, am besten im Liegen. Entspanne deinen ganzen Körper, auch gern mit Hilfe einer geführten Meditation, zum Beispiel diese, wenn dir das Eintauchen in meditative Zustände noch nicht so vertraut ist. Frage dein Unterbewusstsein, welche Ängste und unliebsamen Gefühle in Bezug auf Sexualität in deinem Körper-Geist-Seele System gespeichert sind.

Vielleicht erhältst du Antworten, wie

  • Ich fühle Scham über diesen speziellen sexuellen Wunsch in mir.

  • Ich fühle den Schmerz darüber, von meiner ersten großen Liebe abgelehnt worden zu sein.

  • Ich spüre diese Enge in meinem Herzen, wenn ich daran denke, dass mein Penis ihr vielleicht zu klein ist.

  • Ich spüre eine Taubheit in meinem Becken.
  • Ich traue mich nicht, wirklich in den Raum orgasmischer Ekstase einzutauchen, weil ich Angst habe, die Kontrolle zu verlieren.

  • Ich spüre die Scham und die Selbstablehnung gegenüber meinen zu groß geratenen Brüsten.

  • ich traue mich nicht,einen Mann/eine Frau anzusprechen, weil ich mich, wenn er/sie ja sagt, der Liebe öffnen und wenn er/sie nein sagt, dem Schmerz der Ablehnung stellen müsste.

UND ALL DAS, WAS DU DORT FINDEST IST OKAY!

2. Akzeptanz und bedingungslose Liebe gegenüber unseren verdrängten Schattenanteilen

Nachdem wir in diese innere Schau unserer ganz persönlichen Ausprägung der sexuellen Traumablase unserer Gesellschaft gegangen sind, ist es unglaublich wichtig, diese neu gewonnenen Erkenntnisse LIEBEVOLL zu betrachten. Aus dem entspannten, meditativen, erweiterten Raum unserer inneren Mitte heraus.

Es geht nicht darum, etwas aus unserem inneren Garten auszureißen und loszuwerden, sondern darum, neue Samen zu setzen und zu kultivieren, die unserem Nervensystem eine Alternative anbieten.

Lege dazu eine Hand auf dein Herz und die andere auf deine Genitalien. Sage dir innerlich oder laut ungefähr folgendes:

Mein lieber Schmerz (oder meine liebe Scham, oder Schuld oder was auch immer du gefunden hast), ich sehe und ich fühle dich. Es tut mir leid, dass ich dich so lange ignoriert habe. Du darfst jetzt voll und ganz da sein und ich freue mich, wenn du mich lehrst, was du brauchst, um zu heilen.

3. Die schmerzhaften Gefühlen als Lehrer anerkennen

Jedes Navigationssystem braucht, um zu funktionieren, zwei Dinge: Start und Ziel.

Nachdem wir den Startpunkt lokalisiert und die sich gezeigten Gefühle willkommen geheißen haben, können wir sie nun fragen, was sie brauchen, um zu heilen.

Bleibe dazu in deinem meditativen Zustand und lasse dich von den Antworten deiner inneren Weisheit überraschen.

Es könnte sich vielleicht ungefähr so anhören…

  • ich sehne mich danach, von dir geliebt und anerkannt zu werden. Wie mich die anderen finden, ist mir egal, aber dass DU mich ablehnst, tut mir weh!

  • Ich sehne mich nach liebevoller Berührung und positiver Aufmerksamkeit von einem achtsamen Menschen

  • Ich sehne mich nach Hingabe, nach Loslassen. Danach, mich fallen zu lassen und aufgefangen zu werden

  • Ich möchte endlich Spaß haben und nicht immer nur meine Pflicht erfüllen! Rock´n´Roll, Baby!

  • Ich wünsche mir, dass du stolz auf mich bist!

  • Ich brauche jemanden, mit dem ich darüber sprechen kann und der mich versteht.

…oder auch ganz anders.

4. Die Lektion annehmen

Mit diesen Sehnsüchten ist oftmals ein Appell, eine Aufforderung zur Handlung verbunden. Und diese Handlung kann sich oftmals als um einiges schwerer umzusetzen erweisen, als sie sich zuerst anhört.

Zum Beispiel: Ich möchte von dir geliebt und anerkannt werden.

Wenn wir uns aber bisher für diesen Teil, der sich Liebe und Anerkennung wünscht, wahnsinnig geschämt haben, dann ist das Bereitstellen von Liebe und Anerkennung gar nicht mal so einfach. Zumindest dann, wenn es ehrlich sein soll und nicht nur ein Lippenbekenntnis.

Dann braucht es vielleicht einige andere Schritte, bevor man das Ziel von authentischer bedingungsloser Liebe und Anerkennung diesem Teil gegenüber erreicht.

5. Freunde dich mit dem Gedanken an eine längere Reise an

Diese Bestandsaufnahme von Wunde und Heilungswunsch ist der Anfang dieser Reise, hin zu einer befreiten, ekstatischen Sexualität und damit hin zu einem befreiten, ekstatischen Leben.

Diese Reise kann Jahre dauern, je nachdem wie tief deine Wunden in deinem System verankert liegen.

Sie kann verdammt schmerzhaft sein, anstrengend, herausfordernd und unangenehm. Das möchte ich dir aus eigener Erfahrung heraus nicht vorenthalten.

Aber was ich dir auch nicht aus eigener Erfahrung nicht vorenthalten möchte: Sie ist das lohnenswerteste, was du jemals für dich und dein Leben tun kannst!

Unterstützung im Außen suchen

Jemanden zu finden, dem man sich mit seinen intimsten und verletzlichsten Anteilen zeigen kann, ist oft eine echte Herausforderung. Vor allem, wenn der Freundeskreis selbst einer ist, wo das Thema Sexualität mit viel Angst, Scham und Verschlossenheit besetzt ist.

Wenn man sich vom Partner oder Freunden nicht die empathische Unterstützung erhofft, die man nun eigentlich bräuchte, ist es vielleicht an der Zeit, sich Menschen zuzuwenden, die sich im Bereich der Sexualität schon offener, empathischer und reflektierter bewegen.

Je nachdem, wie schwerwiegend du deine eigenen Verletzungen einschätzt, ist eine Therapie absolut ratsam und manchmal sogar notwendig. Ich bin sowohl meinem Therapeuten als auch meiner Therapiegruppe unendlich dankbar, denn sie haben ein großes Stück zu meiner Heilung beigetragen.

Außerdem kann zusätzlich oder bei geringer empfundener Beeinträchtigung ein einzelner Mensch oder ein Kreis von Menschen hilfreich sein, der sich mit Themen wie Traumaheilung, Persönlichkeitsentwicklung und Sexualität privat oder beruflich beschäftigt.

Diese Menschen begegnen dir oft im Feld von Tantra, Schamanismus, Frauenheilkreisen und ähnlichen, vielleicht aktuell für dich noch fremden und eher skeptisch beäugten, Feldern.

Um die verschiedenen Möglichkeiten der Unterstützung von außen dreht sich der nächste Teil dieser Artikelserie..

In Liebe zu dir, der Welt und eurer Heilung

Lucya

2 Gedanken zu “Die sexuell traumatisierte Gesellschaft und wie wir sie heilen können – Teil 2

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